
Edwin P. Hubble
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Der
amerikanische Astronom Edwin Powell Hubble, geb. 20. Nov. 1889
in Marshfield, gest. 28. Sept. 1953, war ein Pionier der Forschung
der extragalaktischen Astronomie. 1925 schematisierte er die
Klassifizierung der Strukturen von Galaxien, die noch heute
benutzt wird. Er machte auch Beobachtungen, die die Ausdehnung
des Universums bestätigten. Er studierte Physik und Astronomie
in Chicago, war ein hervorragender Boxer, studierte noch Jura
in Oxford, war kurz Jurist, und erhielt dann sein Doktorat in
Astronomie an der Universität von Chicago (1917). Nach
dem Ersten Weltkrieg, war er im Mount Wilson Observatorium tätig
und konnte dort 1923 beweisen, dass der Andromeda Nebelfleck
sich weit ausserhalb unserer Galaxie befindet. Diese Entdeckung
ergründete die sogenannte "island universe theory",
derzufolge andere Galaxien ausserhalb unserer eigenen existieren.
Hubbles Forschung über die Verteilung der Galaxien hatte
die Entdeckung des "Hubble Gesetzes" zur Folge, von
dem die grundlegende kosmologische Zahl, die Hubble-Konstante,
abgeleitet wurde. |