
Tycho Brahe
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Tycho
Brahe, ein Edelmann, befasste sich mit Astronomie, Astrologie
und Alchemie. Eines Abends, als er seine alchemistischen Experimente
beendete, beobachtete er einen zusätzlichen Stern in der
Cassiopeiakonstellation. Nichts Ausserordentliches, doch was
er darüber schrieb (1574) beinhaltete stichhaltige Beweise,
dafür, dass der Stern tatsächlich zum Firmament gehörte
(in dieser Zeit hielt man Kometen nämlich für Phänomene
der sublunaren Welt). Dieser Stern wird generell "Tychos
Supernova" genannt. Tycho verbrachte daraufhin zwanzig Jahre mit wertvollen Beobachtungen im gut ausgestatteten Observatorium Uraniborg. Doch wegen Streitereien mit dem neuen dänischen König hatte dies ein Ende. Im Jahre 1599 wurde er als kaiserlicher Mathematiker nach Prag gerufen. Johannes Kepler gesellte sich ihm zu (zu ihm,um die mathematischen Berechnungen durchzuführen) für die mathematischen Berechnungen. Tycho wollte seine Vorstellung beweisen derzufolge die Erde, mit einem sie umkreisenden Mond, sich im Zentrum des Universums befindet ( alle anderen Planeten drehen um die Sonne, und somit um die Erde). Nach seinem Tod, wurde Kepler der neue kaiserliche Mathematiker. Tychos Beobachtungen, die ohne Teleskop erfolgten, da dieses erst ab 1609 benutzt wurde, bestechen durch ihre Genauigkeit im Vergleich zu seinen Vorgängern. |